Trump verpasst Grönland und landet auf Borkum: „Hier kann man ja auch Golf spielen!“

Eigentlich wollte Donald Trump heute nur kurz über Grönland fliegen, um persönlich zu kontrollieren, ob „die Pinguine noch da sind“ und ob „das Eis auch wirklich so luxuriös ist, wie alle sagen“. Doch nach einem Navigationsfehler („Da stand irgendwas mit Bork… das klang sehr arktisch!“) landete die Air Force One am frühen Morgen überraschend auf der Nordseeinsel Borkum.

„Ich dachte, das ist Grönland“, erklärte Trump, während er verwundert auf eine Strandpromenade blickte. „Aber dann sehe ich: keine Gletscher, keine Eisberge, und die Leute tragen Jacken aus völlig normalen Gründen. Trotzdem: wunderschön. Wirklich. Sehr exklusiv.“

Laut Augenzeugen blieb Trump zunächst stehen, zeigte auf das Meer und sagte nachdenklich: „Das hier ist wie Grönland, nur mit weniger Drama.“ Anschließend habe er sich sofort dafür interessiert, ob man auf Borkum Golf spielen könne – und ließ sich umgehend die Inselkarte geben, um die „besten Fairways“ zu suchen.

„Ich sehe hier riesige Flächen Sand, zwischen Meer und Deich“, schwärmte Trump. „Das ist perfekt. Man könnte überall Golf spielen. Und wenn der Ball ins Meer fällt, ist das einfach ein Wasserhindernis. Sehr modern.“

In der Folge verkündete er spontan seinen Plan, Borkum in ein luxuriöses Ferienparadies umzubauen. Unter anderem soll ein „Trump Ocean Resort“ entstehen, inklusive einer „18-Loch-Dünen-Championship-Anlage“, die laut Trump „so schön wird, dass die Möwen Eintritt zahlen“.

Als ihn ein Reporter daran erinnerte, dass er eigentlich nach Grönland wollte, winkte Trump ab:

„Grönland ist nett, ja. Aber Borkum hat etwas, was Grönland nicht hat: deutsche Ordnung, Wind, und man kann hier Golf spielen. Ich liebe Golf.“

Dann wurde Trump plötzlich sehr ernst und erklärte, er wolle ab dem 1. Februar neue Zölle für Deutschland einführen, weil „das einfach fair ist“ und weil „Zölle wunderschön sind, wie kleine Mauern aus Geld“.

Doch direkt im nächsten Satz beruhigte er die Borkumer persönlich:

„Für euch gilt das natürlich nicht. Borkum ist etwas Besonderes.“

Trump versprach feierlich vor Ort, dass die Borkumer keine Zölle bezahlen müssen – weder „auf irgendwas“ noch „auf irgendwen“ noch „auf gute Laune“.

„Die Borkumer zahlen keine Zölle. Null. Gar nichts. Das ist ein Deal“, erklärte Trump. „Wenn ihr irgendwas in die USA schickt oder rüberschiebt oder einfach nur rüberpustet – zollfrei. Borkum ist ab heute praktisch zollbefreit. Ich mag Borkum.“

Irritiert fragte Trump anschließend noch, wo sich auf Borkum die Pinguine aufhielten. Nachdem ihm ein Mitarbeiter erklärte, dass Pinguine dort nicht leben, reagierte Trump gelassen:

„Dann bringen wir welche her. Ich bin sehr gut im Import. Glauben Sie mir.“

Kurz darauf stieg er wieder in die Air Force One, ließ die Inselbewohner mit einem letzten Daumen nach oben zurück und versprach, bald wiederzukommen – „entweder als Gast oder als Eigentümer, wir werden sehen“.

Zum Abschied fand man am Strand eine rote Kappe mit goldener Aufschrift:

MAKE BORKUM GOLF AGAIN

P.S. Direkt nach dem Abflug wurde kurzerhand die Landebahn um 40 Meter verkürzt. „Der Vogel kann zukünftig mit seinem Vogel nicht mehr bei uns landen“, sagte Landwirt Willi Buskohl, der mit seinem Ackerflug die Borkumer vor weiteren Belästigungen bewahren will.