Fussabdruck

Der Ökologische Fußabdruck
Der ökologische Fußabdruck misst die biologisch produktive Fläche, die nötig ist, um den Lebensstil eines Menschen, einer Stadt oder eines Landes dauerhaft zu ermöglichen. Er
umfasst Ressourcenverbrauch und Abfallentsorgung, ausgedrückt in globalen Hektar (gha). Derzeit verbraucht die Menschheit mehr Ressourcen, als die Erde regenerieren kann.

Wichtige Aspekte zum Ökologischen Fußabdruck:
Definition & Ziel: Der Indikator zeigt auf, wie nachhaltig wir leben. Er wurde von Mathis Wackernagel und William Rees entwickelt, berichtet yippie.de.
Berechnungsgrundlage: Einbezogen werden Konsum, Ernährung (Fleischkonsum), Wohnen (Energieverbrauch) und Mobilität (Flüge, Auto).
Der Earth Overshoot Day: Er markiert den Tag im Jahr, an dem alle nachhaltig verfügbaren Ressourcen der Erde aufgebraucht sind, erklärt myclimate.org.
Situation in Deutschland: Der durchschnittliche Deutsche verbraucht ca. 4,2 gha, während global nur etwa 1,6 gha pro Person nachhaltig zur Verfügung stehen.
Unterschied zum CO?-Fußabdruck: Der ökologische Fußabdruck ist umfassender und berücksichtigt neben CO?-Emissionen auch den Flächenverbrauch für Nahrung, Rohstoffe und
Infrastruktur, berichtet myclimate.org.

Maßnahmen zur Reduzierung:
Ernährung: Weniger Fleisch, saisonale und regionale Produkte, erklärt EnBW.
Mobilität: Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrad oder Bahn statt Auto/Flugzeug.
Konsum: Verpackungsfrei einkaufen, reparieren statt neu kaufen.
Energie: Heizung runterdrehen, Ökostrom nutzen.

Der ökologische Fußabdruck ist ein nützliches Werkzeug zur Veranschaulichung des Ressourcenverbrauchs, steht jedoch auch in der Kritik, da er Umweltverschmutzung oder den
Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen wie Öl nicht direkt abbildet, so EWE AG.


Brot für die Welt - Über den Ökologischen Fußabdruck
Wikipedia